Ein Jahr ohne Weihnachten?


Alles ausgefallen? - Konnten wir Geburt Christi nicht feiern?
„Schweren Herzens haben wir uns als Kirchengemeinde dazu entschieden, die Präsenzgottesdienste bis zum 10. Januar 2021 ruhen zu lassen“.
So begann die Mitteilung des Presbyteriums kurz vor dem 4. Advent.
Ja, die Entscheidung der Empfehlung der Landeskirche zu folgen und die gemeinsamen Gottesdienste am Jahresende abzusagen, hat sich unsere Gemeindeleitung sicher nicht leicht gemacht.
Was hatte man nicht schon alles vorbereitet, um unter Pandemiebedingungen Gottesdienst halten zu können? Hygienekonzepte, Nummerierung der Kirchenbänke, Sitzpläne, Onlineanmeldung, OpenAir-Gottesdienst im Stadion Stählerwiese. Viel Aufwand und Kraft hatte die Gemeinde investiert und nun alles auf Null? Aus, Ende? Jede Gemeinde musste Ende der Adventszeit für sich entscheiden und in Kreuztal ist man den sicheren Weg gegangen.

Fiel deswegen aber Weihnachten aus? Mitnichten. Zunächst wurde die Gemeinde mit den leuchteten Weihnachtsbäumen vor der Kreuz- und der Friedenskirche gegrüßt.

Das Highlight aber war unser, einer Kerze gleichenden Kirchturm in der Stadtmitte.
Als Onlineangebote konnte man eine Weihnachtsliturgie für zuhause, verschiedenen Gottesdienste und Andachten, Adventsgrüße einiger Gruppen und sogar die Weihnachtsgeschichte auf Sejjerlänner Platt finden. Wer Weihnachtslieder suchte, musste nur eine App auf dem Handy installieren.


Fiel Weihnachten aus? Nein, es war nur äußerlich einmal ganz anders. Innerlich, von der Botschaft her, ist alles gleich geblieben!
An Jesajas über 2700 Jahre alten Prophezeiungen hat sich auch 2020 nichts geändert.
„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!“


Jochen Schreiber
 


Lichterglanz am Turm

Seit Jahren erfreut uns federführend die Stadt Kreuztal in der Adventszeit mit dem ‚Lichterglanz im (Dreslers) Park’.
Unsere Kreuzkirche, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Park, führte dabei ein Schattendasein.

Dabei kam die Idee auf, auch unsere Kirche in der dunklen Jahreszeit mit Licht strahlen zu lassen. Nach zwei Testläufen im Oktober wurde die Idee in den vergangenen Tagen von Marcel Groß von der Firma PP-TEC Veranstaltungstechnik aus Kreuztal unter Mithilfe von Friedrich-Wilhelm Linde und Reinhard Stahlschmidt endgültig umgesetzt.

 

Kein Leuchtturmprojekt, sondern ein leuchtender Turm in der Mitte der Stadt Kreuztal wird nunmehr unsere Kirche in der Adventszeit und zu Gottesdienstzeiten das Stadtbild ein wenig verändern. Finanziert wurde die Maßnahme überwiegend aus einer zweck-gerichteten Spende aus der Gemeinde.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   





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