Gemeindeversammlung

Gut besucht war die Gemeindeversammlung am 12. November zu der das Presbyterium in die Kreuzkirche geladen hatte. Ungefähr 60 Gemeindeglieder kamen, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren.
Im Mittelpunkt stand die Presbyterwahl, die im Jahr 2020 ansteht. Mit der Gemeindeversammlung wurde das sog. Wahlvorschlagsverfahren eingeleitet. Aus der Gemeinde können mögliche Kandidaten für das Presbyteramt vorgeschlagen werden.
Bereits am Abend selber fanden sich einige mögliche Kandidaten. Aus dem derzeitigen Presbyterium scheiden voraussichtlich drei PresbyterInnen aus, sechs haben sich entschieden das ehrenamtliche Amt eine weitere Wahlperiode von vier Jahren auszufüllen.
Die Presbyterwahl endet am 22. März 2020 im Gottesdienst in der Friedenskirche mit der Einführung des neuen Presbyteriums und der Verabschiedung der scheidenden Presbyter.
Neben der Presbyterwahl wurde über den Stand der Kirchengebäude informiert.
Besonders stand dort das Projekt „Küche“ in der Friedenskirche im Mittelpunkt. Die Küche ist im vergangenen Jahr vergrößert und modernisiert worden. Dabei ist ein ganzer Teil der Friedenskirche mit umgebaut worden, um Raum zu schaffen für ein Stuhllager und ein weiteres Besprechungszimmer. Auch Pfrin. Klein hat in der ehemaligen Wohnung in der Friedenskirche ein Büro erhalten. Ein großer Teil der Ausgaben für den Umbau ist aus Spenden finanziert worden. Allen Spendern einen herzlichen Dank.
Die Kapelle in Osthelden ist im vergangenen Jahr in die Verantwortung des Vereins „Kapelle mit Kultur e.V.“ gegeben worden. Nach wie vor ist die Kapelle für Trauerfeiern und Trauungen nutzbar. Ebenfalls finden im Jahr drei Festgottesdienste dort statt, so auch an Heiligabend. Der Verein belebt mit seinem kulturellen Angebot die Kapelle sehr zur Freude aller. Das vielfältige Programm finden Sie immer auch im Gemeindebrief abgedruckt.
Zur Kreuzkirche und zum DBH gab es nicht viel zu berichten. Eine Projektgruppe zur Kreuzkirche hat sich intensiv mit dem Umbau und den Möglichkeiten befasst, die Kreuzkirche zu modernisieren. Allerdings bedarf es für ein solch großes Vorhaben noch etwas Zeit. Für das DBH gibt es keine neuen Entwicklungen.
Als letztes Thema wurde auf der Gemeindeversammlung die Entwicklung der Kirchengemeinden in der Region vorgestellt. Eine Steuerungsgruppe aus den Gemeinden Kreuztal, Krombach, Ferndorf, Buschhütten, Hilchenbach und Müsen hat lange Zeit über die zukünftige Zusammenarbeit beraten.
Die Entwicklung der Kirchengemeindemitgliederzahlen erfordert es, die Herausforderungen der pfarramtlichen Grundversorgung aktiv anzugehen. Auch weitere Punkte der Zusammenarbeit standen auf dem Plan.
Ein erstes Ergebnis der Gruppe beinhaltet, dass die vier Kreuztaler Kirchengemeinden ab Februar ohne Hilchenbach und Müsen über ihre gemeinsame Zusammenarbeit in der Zukunft beraten. Ergebnisse zu diesem offenen Prozess werden dann im kommenden Jahr bekanntgegeben.
Thies Friederichs